pre-mothersday

Genuss und Erholung für Mama

samstag, 09.05.2026

von 14 bis 20 Uhr

Nimm dir Zeit für dich.

Am Pre-Mothersday 2026 lassen wir uns so richtig verwöhnen. Wir geniessen eine wohlverdiente Auszeit in der Wellness-Therme FORTYSEVEN in Baden AG und verwöhnen unseren Körper und Geist.

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  • das event bietet mamas einen rahmen, in dem sie gehört werden.

    Natascha Bernardino

  • it was so nice to see someone put so much love and passion into a project.

    Cindy Leticia Montano

  • das interview hat mich inspiriert und aufgezeigt, wie wichtig ein ehrlicher und offener austausch ist.

    Manuela Pattynama

  • thank you very much for inviting me to this beautiful day filled with love, sharing and joy.

    Aissatou Barry

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ein event von mama für mama

liebe mama, dieser tag ist nur für dich.

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Auf unserem Blog veröffentlichen wir Artikel von- und für Mamas - ehrlich, authentisch und unverblümt.

 
  • Aus der One-Women-Show wird ein Stück mit mehreren Akteuren. Da ist ein Vater. Eine Grossmutter und weitere Grosseltern. Alle sind Teil von dieser Geschichte. Vielleicht nicht gleich von zu Beginn, aber bereits nach kurzer Zeit haben auch sie eine fixe Rolle im Leben dieses kleinen Wesens. Und die Hauptakteurin, wird schon bald zur Nebenrolle. Und darauf muss sie sich vorbereiten, indem sie lernt, loszulassen.

    Bevor ich Mama wurde habe ich viele Situationen beobachtet, die ich so gar nicht verstanden habe. Ja ich habe sogar gedacht, dass ich dies ganz bestimmt niemals so machen werde. Denn ich hatte eine klare Vorstellung von einer gleichberechtigten Elternschaft. Ich wollte nicht die Mama sein, die alles vorbereitet an dem einen Papa-Tag, der Papa hat. Ich wollte nicht die Mama sein, die die alleinige Verantwortung für die Wickeltasche hat. Ich wollte nicht die Mama sein, die angerufen wird, wenn das Kind krank ist. Ich wollte nicht die Mama sein, die dem Papa sagt, wie er mit der Tochter umgehen soll. Und wisst ihr was, ich bin genau diese Mama. Am Papatag stehe ich auf, wasche meine Tochter und ziehe sie warm an. Ich bereite das Morgenessen vor und packe die Znünibox. Ja teilweise lege ich sogar die gefütterten Regenhose und Regenjacke mit den richtigen Schuhen bereit. Ich bin genau die Mama, die ich niemals sein wollte. Doch wie kam es eigentlich dazu. Nach ein paar ehrlichen und tiefen Gedankengängen kann ich benennen, von wo es kommt. Bereits in der Schwangerschaft fängt diese Verantwortung an. Ich musste schauen, was ich esse, wann ich esse. Was ich trinke und was ich nicht trinke. Dass ich genügend Schlaf habe. Dass ich Sport mache, aber nicht zu viel Sport mache. Und und und. Mit der Geburt war das eigentlich das gleiche. Obwohl der Papa zwar physisch anwesend war, habe ich trotzdem klar gespürt, dass es nun nur auf mich daraufkommt. Ich musste stark sein, über mich hinauswachsen und all meine Kräfte zusammenbündeln, um dieses kleine, zauberhafte Wesen auf die Welt zu bringen. Nach zwei Nächten sind wir dann als Familie nach Hause gegangen und haben die nächsten vier Wochen gemeinsam bestritten. Ja genau, vier Wochen. Die hatte ich mir, uns krampfhaft erkämpft. Und ja glaubt mir, ich weiss, dass ich mich glücklich schätzen kann, dass mein Partner nicht nach, wie üblich, zwei Wochen, wieder zur Arbeit gegangen ist. Doch zur gleichen Zeit fand ich es unglaublich beängstigend und befremdlich, dass er bereits nach vier Wochen wieder zur Arbeit gegangen ist. Ich habe mich unglaublich hilflos und überfordert gefühlt, an dem Tag, an dem er ins Auto gestiegen ist, und wieder zur Arbeit gefahren ist. Was dann folgte, waren lange Tage, voller ungelöster Fragen und ganz viel Unsicherheit. Doch ich habe diese Zeit gemeistert, wie ich auch die Schwangerschaft gemeistert habe. Wie ich auch die Geburt gemeistert habe. Und wie ich auch den «Mutterschaftsurlaub» gemeistert habe. Viele Entscheidungen, von denen ich eigentlich keine Ahnung hatte. Viele Momente, in denen ich gerne den Kopf in den Sand gesteckt hätte. Und viele Tage, an denen ich sehnlichst den Moment erwartet habe, an dem er endlich nach Hause gekommen ist. Von einem strengen Tag, doch das war mir ganz gleich. Ich habe ihm die Kleine in die Hände gestreckt und war einfach nur froh, einmal kurz in Ruhe auf die Toilette gehen zu können. Stillen, Trösten, Tragen, Essen, wieder stillen, trösten, tragen und essen. So ging das Tag für Tag. Ich fühlte mich oftmals einsam. Allein. Obschon der Papa eigentlich da war. Aber irgendwie halt eben auch nicht. Denn oftmals, wenn sie geweint hat, war die schnelle Lösung, sie wieder an die Brust zu nehmen. Diese Verantwortung, diese Abhängigkeit von diesem kleinen, unschuldigen Wesen hat mich oftmals ganz schön erdrückt. Gelähmt und hilflos gemacht. Und dann, kam auch bei mir irgendwann der Tag, an dem ich wieder arbeiten gehen sollte. Durfte. Wollte. Und dann kam damit auch das Loslassen. Das Vertrauen. Das Abgeben. Ich war nicht mehr alleine verantwortlich. Da war meine Mutter, die unsere Tochter zwei Tage die Woche betreute. Da war der Papa, der mit ihr einen Tag pro Woche verbrachte. Und da war die Mama, die auf einmal nicht mehr die Einzige war, die ihre Tochter beruhigen konnte. Ernähren konnte. Stillen konnte. Tragen konnte. Zum Schlafen bringen konnte. Die Nacht machen konnte. Und das war für mich noch viel schwieriger, als alles allein zu machen. Irgendwie schon fast lustig, wenn man nicht die Hauptprotagonistin in dieser Story wäre. Eine lange Zeit bin ich fast erstickt, an dieser One-Women-Show. Und als es dann endlich darum ging, die Verantwortung abzugeben, bin ich daran fast zerbrochen. Ich habe heute noch Schwierigkeiten damit. Ich erkläre meiner Mutter heute noch, wie sie gewisse Sachen machen muss. Obwohl sie meine Tochter nun auch schon fast zwei Jahre lang zwei Tage in der Woche betreut. Ich sage dem Papa heute noch, wie er gewisse Dinge machen soll. Doch heute, nach einer Diskussion von vielen, ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen. Abermals musste ich mir den Vorwurf anhören, dass ich mich zu oft einmische. Zu wenig Raum lasse. Meine Vorstellung von einer gleichberechtigten Elternschaft selbst nicht umsetzen könne. Und den Papa einfach mal machen solle. Ein wenig frustriert habe ich eine Freundin angerufen und mich ausgekotzt. Im Gespräch ist mir einiges klar geworden. Ich kann und muss nicht mehr alle Aufgaben übernehmen. Alle Rollen gleichzeitig ausüben. Alle Bedürfnisse gleichzeitig erfüllen. Ich bin die Mama. Und da ist ein Papa. Ja das ist sogar eine Grossmutter. Und nochmals eine Grossmutter. Und da sind auch noch zwei Grossväter und ein Onkel, die meine Tochter über alles lieben und gerne Zeit mit ihr verbringen. Ich bin «nur» die Mama. Ich muss und kann nicht alles sein. Ich bin nicht der Papa. Ich bin auch nicht die Grossmutter und ich bin auch nicht mehr die Frau, die nicht mal in Ruhe zum Coiffeur gehen kann, ohne wieder nach Hause zu stressen, weil die Kleine wieder von der Brust trinken will. Ich bin die Mama, die zwei Tage in der Woche mit ihrer Tochter verbringen darf- und diese beiden Tage unglaublich geniesst. Ich bin die Journalistin, die drei Tage pro Woche arbeitet. Ich bin die Freundin, die mit ihren Freundinnen bis morgens um fünf Uhr mit ihren Freundinnen tanzen geht. Ich bin die Frau, die einen ganzen Tag in der Therme verbringen kann, ohne dabei auch nur einmal gestört zu werden. Ich kann allein in die Ferien gehen. In Ruhe ein Nachtessen mit Freunden geniessen. Eine ganze Nacht durchtanzen und am nächsten Tag einen wundervollen Tag mit meiner Tochter verbringen kann. Mit einem Kater ist dies zwar nicht ganz so wundervoll, aber an der frischen Luft und mit dem richtigen Programm, macht sogar das Spass. Was ich damit sagen will, ich habe neben meiner Mama-Rolle, wieder ganz viel Zeit für mich, für mein Leben und für meine Freunde. Und das ist wundervoll. Es macht mich zu einer besseren Mama und zu einem ausgeglicheren Menschen. Doch was ich leider noch nicht kapiert habe, dass diese neuen Freiheiten auch bedeuten, in der Zeit, in der ich nicht für meine Tochter verantwortlich bin, die Verantwortung auch wirklich abzugeben. Loszulassen. Mich nicht einzumischen. Und den Menschen um mich herum, die sich mit viel Liebe, Geduld und Zuneigung um meine Tochter kümmern, den Raum zu geben, den sie verdienen. Die Zeit zu geben, die sie brauchen, um ihren eigenen Weg zu finden. Denn das müssen sie. Auch wenn ich oftmals das Gefühl habe, dass ich die Einzige bin, die wirklich weiss, was richtig und was falsch ist. Und ja ich weiss, woher dieses Gefühl kommt, wie ich oben ja bereits erklärt habe. Und trotzdem ist es wichtig, dass alle anderen, um mich herum, die diese Verantwortung nun mit mir teilen, ebenfalls den Raum und die Freiheit haben, dies so zu tun, wie es für sie stimmt. Denn auch sie wollen nur das Beste für dieses kleine, wundervolle Wesen. Das weiss ich und darauf kann ich vertrauen. Und trotzdem ist es so schwierig loszulassen. Doch ich werde heute damit anfangen. Für mich. Für den Papa. Für die Grossmama. Doch vor allem, für meine Tochter. Denn ich möchte, dass auch sie weiss, dass sie in guten Händen ist. Dass sie auf den Papa vertrauen kann. Dass sie auf die Grossmama vertrauen kann. Und das alles ok ist, auch wenn Mama nicht da ist. Ich denke, nein ich weiss, dass sie das bereits weiss. Und jetzt muss nur noch die Mama lernen, loszulassen. Für sich. Für den Papa und für die Tochter. Und dann, geht es bestimmt für alle besser. Ringer. Mit weniger Druck. Und mit mehr Leichtigkeit. Denn sind wir ehrlich, wer mag es schon, wenn man immer den Druck spürt, dass jemand jeden Schritt und Tritt kritisch begutachtet und kommentiert. Das ist anstrengend. Und nervend. Und ich weiss, wie ich reagieren würde, würde das der Papa oder die Grossmama mit mir machen. Ich würde ganz schön toben. Und ich weiss auch noch, was ich gedacht habe, wenn der befreundete Papa die Mama gefragt hat, ob sie die Wickeltasche dabeihaben. Oder wenn die Mama den Papa angeschnauzt hat, er solle doch bitte schauen, dass der Sohn nicht vom Sofa fällt. Als würde der Papa seinen Sohn vom Sofa fallen lassen. Und auch wenn. Hätte das der Mama genauso passieren können. Ich habe gedacht, dass ich das bestimmt niemals so machen werde. Dass ich eine Elternschaft haben möchte, in der beide die Verantwortung übernehmen. Gemeinsam tragen. Gemeinsam entscheiden. Sich kümmern. Bedürfnisse stillen. Die Nächte aufteilen und die Wickeltasche passen. Beide wissen, wo sich die Unterwäsche befindet und beide daran denken, was es für den nächsten Tag vorzubereiten gilt. Denn genau dieses Aufteilen. Dieses gemeinsame Tragen. Dieses gemeinsame Daran denken, ist es doch, was eine Elternschaft ausmacht. Da ist eine Mama und da ist ein Papa. Und ja ich weiss, dass auch dies keine Selbstverständlichkeit ist. Doch in unserem Fall, sind beide da. Und ich schätze mich sehr glücklich, dass es so ist. Also dürfen und müssen wir diese Verantwortung gemeinsam tragen. Als Eltern. Als Mama und als Papa von unserer wundervollen Tochter.

  • Was passiert, wenn mit dem Baby nicht sofort rosarote Glücksgefühle aufkommen? Eine Mutter erzählt von ihrem holprigen Start, von Überforderung, Kontrollwahn und Tränen und davon, wie es plötzlich leichter wurde.

    Die Geburt deines Kindes macht dich zur Mama. Für dich. Für deinen Partner. Für deine Freunde und für deine Familie. Auch für die Gesellschaft und für deinen Arbeitgeber bist du plötzlich «nur noch» Mama. Doch ich war mit dem Mama-Sein komplett überfordert. Mit der Geburt, den Emotionen, dem Stillen, dem Weinen, der Abhängigkeit und dem Schlafentzug. Mit allem.

     

    Alle wussten besser Bescheid

    Die nett gemeinten Ratschläge machten es nur noch schlimmer. Vor allem, weil sich so gar niemand einig war, was denn nun gut für mein Baby sein soll. Die Ärzte widersprachen den Hebammen. Die Hebammen widersprachen den Stillberaterinnen. Und die Stillberaterinnen widersprachen eigentlich allen. Mittendrin ich und meine Tochter. Sie hat viel geschrien und heute weiss ich, dass sie wahrscheinlich vor allem wegen mir geschrien hat. Als wollte sie mir sagen: «Mama, hör einfach auf dich und auf mich. Und blende alle um uns herum aus. Du weisst, was gut für mich ist.»

    Und dann die ungefragten Bemerkungen: «Du weisst schon, was dein Kind braucht.» Nein, das wusste ich nicht. Denn ich hatte keine Erfahrung im Mama-Sein. Keine Ausbildung und keine Ahnung, was gut für mein Baby sein soll. Das hat mich fertiggemacht. Denn bis anhin hatte ich mein Leben gut im Griff. Und wenn es mal holprig wurde, hatte ich mir meine Strategien zurechtgelegt, um auf diesen holprigen Pfaden sicher ans Ziel zu kommen. Doch keine dieser Strategien schien mir beim MamaSein zu helfen. Ich war wieder bei meinem 14-jährigen Ich angekommen. Unsicher, überfordert und abhängig vom Aussen. Das war so anstrengend. Und hat den Blick auf dieses unschuldige, süsse, kleine Wesen oft ganz schön getrübt. Denn ich war im Überlebensmodus. Und habe damit mich selbst und auch alle um mich herum in den Wahnsinn getrieben.

     

    Erst Überforderung, dann Kontrolle

    Kompensiert habe ich diese Unsicherheit mit der absoluten Kontrolle. Also eigentlich mit dem hoffnungslosen Versuch einer absoluten Kontrolle. Ich habe alles aufgeschrieben, notiert, festgehalten und kontrolliert: die Stillzeiten, die Milchmenge, bis hin zu Grösse, Form und Konsistenz der Ausscheidungen meiner Tochter. Ja, sogar die Schlafenszeiten habe ich protokolliert. Und wehe, etwas war ausserhalb der Norm. Dann fing das Drama wieder von vorne an. Ich hatte keine Sicherheit, keinen Halt, keinen Plan, was als Nächstes kommen sollte. Das war der blanke Horror. Also versuchte ich, diese Unsicherheit zu kompensieren, was das Ganze natürlich noch verschlimmerte. Gleich nach dem ersten Geburtstag meiner Tochter, als ich kurz vor dem Systemkollaps stand, sagte eine gute Freundin zu mir: Du musst loslassen, sonst hast du bald niemanden mehr. Ihre Worte waren ein Stich ins Herz. Ich war wütend, traurig und fand es eine Frechheit, was sie da zu mir sagte. Doch ihre Worte bewirkten etwas in mir. Nämlich, dass ich anfing, mich in meiner Mutterrolle zu verteidigen. 

     

    Nicht die coole Mama – na und?

    Ich war nicht die coole Mutter, die stillend irgendwo mit ihren Freundinnen im Café sass und einen Flat White trank. Ich war die Mutter, die es bis zum ersten Geburtstag genau einmal geschafft hat, mit ihrer Tochter mit dem öffentlichen Verkehr in die Stadt zu fahren, einen Kaffee zu trinken, um dann schweissgebadet wieder nach Hause zu fahren. Ich war die Mutter, die versuchte, alles absolut perfekt zu machen und nichts, aber auch gar nichts, dem Zufall zu überlassen. Als ich das akzeptiert hatte, begann ich, mich in meiner Mutterrolle zu finden. Nach und nach entspannte sich die Situation. Ich gewann Sicherheit, lernte meine Tochter besser kennen und übte Strategien, wie ich mich in unsicheren Situationen selbst beruhigen konnte. Zu meiner Überraschung, entspannte sich auch meine Tochter. Wir begannen, eine Beziehung zueinander aufzubauen. Fernab von Listen, Protokollen und irgendwelchen Ratgebern oder nett gemeinten Ratschlägen von Experten oder Freundinnen.

     

    Flow gefunden

    Ich hatte mich endlich in meiner Mutterrolle gefunden. Und damit auch die Liebe zu meiner Tochter. Endlich sah ich diesen wunder vollen Menschen neben mir. Ihre Leichtig keit, ihre unendliche Liebe, ihre verspielten Augen und ihren schelmischen Blick. Ich sah die Regentropfen auf den Blättern, die klei nen Schnecken an der Mauer und die Amei sen im Gras. Ich sah jede noch so kleine Klei nigkeit mit ihren Augen. Mit Neugier. Mit Begeisterung. Es war magisch. Und wir begannen, gemeinsam in den Tag hineinzuleben. Ohne Plan. Ohne Ziel. Einfach nur wir beide. Es gab Tage, da unternahmen wir grosse Ausflüge. Und es gab Tage, da kamen wir nur bis knapp vor die Tür. Meistens waren die Tage, ohne Programm und ohne Ziel die schönsten. Weil nur wir zwei waren. Mit scheinbar unendlich viel Zeit. Die Schläfchen wurden immer weniger und damit die Freiheiten, den Tag in unserem Flow zu erleben, grösser. Heute schätzen wir den Mittagsschlaf beide. Denn meistens schlafe ich mit ihr im Bett ein.

    Auch das ist mittlerweile purer Luxus. Ich muss nichts tun. Nichts überlegen. Nichts erledigen. Ich kann nur eingekuschelt neben meiner Tochter schlafen. Und wenn sie nicht zwei Stunden Mittagsschlaf macht, geht die Welt nicht unter. Nicht ihre. Nicht meine. Ich habe gelernt, mit dem Flow zu gehen und die Umstände so anzunehmen, wie sie gerade sind. Ich bin immer noch keine super ent spannte, coole Mama. Aber ich habe gelernt, jeden noch so kleinen Moment mit ihr zu ge niessen. Im Nachhinein hätte ich mir ge wünscht, jemand hätte mir ehrlich erzählt, wie MamaSein auch sein kann. Nicht, weil ich dann besser vorbereitet gewesen wäre. Oder gewusst hätte, was auf mich zukommen wird. Nein, das hätte ich nicht. Aber ich hätte neben diesem Bild einer zufriedenen, glück lichen, stillenden, alleskönnenden Mutter noch ein anderes Bild gehabt. Ein Bild einer müden, überforderten, traurigen Mama. Das hätte mir etwas vom Druck, von der Unsicher heit und Überforderung genommen, weil ich gewusst hätte, dass das auch «normal» ist und ich nicht die Einzige damit bin. 

     

 

about me

Mein Name ist Nicole und ich lebe mit meiner Familie im schönen Kanton Aargau. In meiner Rolle als Mama musste ich mich erst wieder finden und bin mir heute näher als je zuvor. Dieses Event soll den Austausch fördern und den Zusammenhalt untereinander stärken.

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